Erste Transgender-Frauen ziehen in Bundestag ein

Mit Tessa Ganserer und Nyke Slawik (Grüne) ziehen zum ersten Mal geoutete Transpersonen in den deutschen Bundestag ein.

Die SPD hat die Bundestagswahl nach dem Ergebnis der Auszählung aller Wahlkreise mit 25,7 Prozent gewonnen, wie in der Nacht zu Montag auf der Website des Bundeswahlleiters ersichtlich war.

Die CDU/CSU stürzte dagegen nach 16 Jahren Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel mit 24,1 Prozent auf ein Rekordtief. Die Grünen errangen mit 14,8 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte und wurden drittstärkste Kraft. Die FDP verbesserte sich auf 11,5 Prozent. Die AfD rutschte mit 10,3 Prozent vom dritten auf den fünften Rang. Die Linke stürzte auf 4,9 Prozent. (Mehr dazu hier >>)

Erstmals Transgender-Frauen im Bundestag

Neben dem besten Ergebnis ihrer Geschichte sorgen die Grünen mit einer weiteren Tatsache für einen historischen Moment: 

 Mit Tessa Ganserer und Nyke Slawik ziehen zum ersten Mal bekennende Transpersonen in den deutschen Bundestag ein.

Ganserer, die bisher für die Grünen im bayerischen Landtag sitzt und im Wahlkreis Nürnberg-Nord antrat, sicherte sich das Mandat auf Platz 13 der bayerischen Landesliste. Sie hatte sich im November 2018 als transsexuell geoutet.

Nyke Slawik war in Nordrhein-Westfalen auf Platz elf der Grünen-Landesliste erfolgreich.

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