Erster Teilnehmer von Corona-Impfstudie gestorben!

Herber Rückschlag bei der Suche nach einer wirksamen Corona-Impfung.
Herber Rückschlag bei der Suche nach einer wirksamen Corona-Impfung.
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Rückschlag bei der Suche nach einem Coronavirus-Impfstoff. In Brasilien starb ein Proband einer Impfstudie. Das Testprogramm wird fortgesetzt.

Ein Proband der Corona-Impfstoffstudie des Pharmakonzerns AstraZeneca in Brasilien ist nach Angaben der dortigen Behörden gestorben. Einzelheiten teilte die Gesundheitsaufsicht am Mittwoch unter Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht mit. Das Testprogramm werde fortgesetzt.

Rätsel um Todesursache

Die Universität Oxford, die bei der Entwicklung des Impfstoffs mit AstraZeneca kooperiert, erklärte, eine sorgfältige Analyse des Todesfalls in Brasilien habe keine Anhaltspunkte für Sicherheitsprobleme ergeben - siehe auch: "Deshalb starb Proband von Corona-Impfstudie im Oktober"

Neben der brasilianischen Behörde hätten auch unabhängige Kontrolleure zur Fortsetzung der Studie geraten. Die Universität von Sao Paolo, die die Studie in Brasilien mit koordiniert, erklärte, der Verstorbene sei Brasilianer gewesen.

AstraZeneca führend bei Coronavirus-Impfung

AstraZeneca führt klinische Studien mit seinem Präparat auch in Grossbritannien, Südafrika, Indien und Japan durch. Das Unternehmen hatte das Programm aber wegen einer ungeklärten Erkrankung bei einem Probanden unlängst unterbrechen müssen. Eine Genehmigung zur Wiederaufnahme der Studie in den USA steht noch aus. Am Dienstag hatten Insider gesagt, die US-Gesundheitsbehörde FDA könne aber noch diese Woche grünes Licht geben. AstraZeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Im September hatte der Pharma-Riese bereits eine Studie unterbrochen, weil bei einem Teilnehmer gesundheitliche Probleme aufgetaucht waren.

AstraZeneca-Aktien drehten nach Bekanntwerden des Todesfalls ins Minus und notierten 1,7 Prozent schwächer.

Studie war vorübergehend gestoppt

Nachdem ein Proband vor knapp einem Monat erkrankte, musste AstraZeneca die Erprobung seines Corona-Impfstoffs unterbrechen. Die Studie wurde aber rasch wieder aufegnommen.

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