Erstes Bundesland steuert auf Rot-Schaltung zu

In Salzburg ist die 7-Tages-Inzidenz enorm gestiegen. Es droht Rot auf der Corona-Ampel.
In Salzburg ist die 7-Tages-Inzidenz enorm gestiegen. Es droht Rot auf der Corona-Ampel.iStock; "Heute"-Montage
Die Delta-Mutation lässt die Fallzahlen rapide in die Höhe schnellen. Dem ersten Bundesland droht auf der Corona-Ampel nun eine Schaltung auf ROT.

Die Fallzahlen steigen und steigen. Am heutigen Donnerstag (22. Juli) wurden 452 Neuinfektionen bestätigt – ein Anstieg um rund 50 Prozent zur Vorwoche (306). Und so geht es weiter: Schon nächste Woche soll es nach der Prognose der Experten 680 Fälle pro Tag geben.

Enormer Anstieg in Salzburg

Die 7-Tages-Inzidenz in Österreich liegt bereits bei 26,8 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Gleich in mehreren Bundesländern hat es in den letzten Tagen einen enormen Anstieg gegeben, besonders dramatisch ist die Lage aber in Salzburg.

Innerhalb von zwei Wochen ist hier die Inzidenz von 4,8 (8. Juli) auf 22,8 (15. Juli) und mit dem heutigen Donnerstag sogar auf 61,4 in Höchstgeschwindigkeit nach oben geschnellt!

Verantwortlich dafür sind neue Cluster im Pinzgau (Zell am See) und Pongau (St. Johann). Beide Regionen liegen mit einer Inzidenz von 180,3 bzw. 93,4 um ein Vielfaches über dem bundesweiten Schnitt.

Rot-Schaltung droht

Wie "Heute" aus dem Umfeld der Ampel-Kommission erfuhr, droht deswegen Salzburg auch schon bald eine Rot-Schaltung. Aufgrund des enormen Anstiegs soll das Bundesland mindestens auf Orange eingestuft werden – es schramme aber "nur relativ knapp" unter der Schwelle für Rot. 

Ampel-Karte wird umgefärbt

Derzeit sind alle Regionen – mit Ausnahme von Wien – gelbgrün eingestuft. Die Hauptstadt ist schon gelb ("mittleres Risiko") und dürfte es auch nach der heutigen Schaltung bleiben.

Bei den anderen Bundesländern stehen aber einige Veränderungen an. So dürften Tirol, Vorarlberg und die Steiermark nun ebenfalls auf Gelb hochgestuft werden. Kärnten und Oberösterreich gelten als Wackelkandidaten und sind derzeit gelb-gefährdet.

Nur das Burgenland und Niederösterreich dürften demnach heute noch fix gelb-grün bleiben.

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