Erstes Land lässt 3-Jährige gegen Corona impfen

In China sollen demnächst auch Kleinstkinder gegen das Coronavirus geimpft werden dürfen (Symbolfoto)
In China sollen demnächst auch Kleinstkinder gegen das Coronavirus geimpft werden dürfen (Symbolfoto)STR / AFP / picturedesk.com
Als erstes Land weltweit hat China jetzt Coronavirus-Impfungen für kleine Kinder zugelassen.

Der chinesische Hersteller Sinovac bestätigte am Dienstag, dass sein Vakzin eine Notfallzulassung erhalten habe. "In den letzten Tagen wurde der Impfstoff bei Drei- bis 17-Jährigen zugelassen", sagte ein Sprecher. Unklar war allerdings, wann die Impfungen bei Kindern in der Volksrepublik tatsächlich beginnen.

China will eine Milliarde Bürger impfen

Die Studien des Sinovac-Impfstoffes an Kindern und Jugendlichen befinden sich noch in einer frühen Phase. Die Ergebnisse würden in Kürze im renommierten Fachblatt "The Lancet" veröffentlicht, hieß es von Sinovac.

Der Zeitplan für die Einführung werde nun von der Nationalen Gesundheitskommission "entsprechend Chinas gegenwärtigen Anforderungen für die Epidemievorbeugung und -kontrolle und der Impfstoffbelieferung" festgelegt. Die chinesische Regierung will bis Jahresende 70 Prozent der Gesamtbevölkerung von 1,41 Milliarden Menschen impfen.

WHO rät von Impfungen für Kinder ab

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für die CoV-Impfstoffe der chinesischen Hersteller Sinovac und Sinopharm eine Notfallzulassung für Über-18-Jährige erteilt. Während die WHO derzeit Covid-Impfungen für Kinder nicht empfiehlt, haben die USA, Großbritannien, Singapur und die Europäische Union den Pfizer-BionTech-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

Auch das nationale Impfgremium hat eine Impf-Empfehlung für 12- bis 15-Jährige abgegeben.

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