Es gibt schon 12.700 Coronavirus-Mutationen

Mutationen treten bei Viren, so auch beim Grippe-Virus, häufig auf.
Mutationen treten bei Viren, so auch beim Grippe-Virus, häufig auf.istock
Wie neue Forschungsergebnisse nahelegen, gibt es schon mindestens 12.700 Mutationen des Coronavirus. 

Nachdem Dänemarks Regierung gerade wegen einer vermeintlich gefährlichen Mutation des Coronavirus eine strategische Fehlentscheidung getroffen und die Ermordung von Millionen nun auf Massengräbern verwesenden Nerzen angeordnet hatte, stellt sich die Frage, wie man die Gefahr von Virus-Mutationen einordnen soll. So sind sich Forscher nun einig, dass Mutationen des Coronavirus die weltweite Verbreitung nicht beschleunigen. 

Mutationen sind bei Viren ein häufiges Phänomen

Das geht aus der soeben veröffentlichten Studiehervor. "Glücklicherweise haben wir festgestellt, dass keine dieser Mutationen die Ausbreitung von Covid-19 beschleunigt", sagt Lucy van Dorp, Professorin am Institut für Genetik des University College London zu den Ergebnissen der Untersuchung. Dazu wurde der Datensatz von Virusgenomen von 46.723 Menschen aus 99 Ländern genutzt. Bei ihrer Analyse stießen die Forscher auf 12.700 Mutationen oder Veränderungen im neuartigen Coronavirus. 

Lediglich für die Entwicklung von Impfstoffen kann es erforderlich sein, sich immer neu an das Virus anzupassen. "Wir müssen wachsam bleiben und weiter neue Mutationen überwachen, insbesondere wenn Impfstoffe eingeführt werden." Dass Viren ständig mutieren, ist jedoch lange bekannt und nichts, was speziell auf das Coronavirus zutrifft. Grippeviren verändern sich etwa weit häufiger als andere Viren-Arten. 

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