"Es macht nachdenklich, wenn so was passiert", sagt Uwe Herrmann rückblickend und meint damit eine Diagnose, die sein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat.
Beim Dresdner wurde ein Merkelzellkarzinom im rechten Arm entdeckt. Eine seltene, aber extrem aggressive Form von Hautkrebs. Der Befund kam überraschend, die Folgen waren dramatisch.
Nur drei Tage nach der Diagnose lag Herrmann bereits im Krankenhaus. Vier Tage später folgte die erste von zwei Operationen unter Vollnarkose. Die Ärzte kämpften nicht nur um seine Gesundheit, sondern auch darum, seinen Arm zu retten.
Denn der Tumor hatte sich bereits ausgebreitet. Mehrere Lymphknoten mussten entfernt werden – einer davon war bereits von Metastasen befallen. Zwischenzeitlich stand sogar im Raum, dass der rechte Arm hätte verloren gehen können.
Trotz dieser schweren Zeit zeigte sich der TV-Star kämpferisch. Selbst im Krankenhaus arbeitete er weiter, entwarf Brautkleider. Ein typischer Reflex eines Mannes, der als echter Workaholic gilt und kaum stillsitzen kann.
Bekannt wurde Herrmann durch das TV-Format "Zwischen Tüll und Tränen", in dem er als "Brautmodenpapst" Millionen Zuschauer erreicht. Nun wird er dort bald selbst zum Thema: Eine kommende Folge soll seine Geschichte aufgreifen – allerdings in ungewohnt ernster Form.
Auch im Gesprächsformat Riverboat wird er Ende Mai über seine Erkrankung sprechen und damit erstmals ausführlich über das sprechen, was hinter den Kulissen passiert ist.