Die Schweiz hat ihre ESC-Hoffnung gefunden. Veronica Fusaro (28) wird das Land beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Das gab der zuständige Sender SRF offiziell bekannt, nachdem eine interne Auswahl mit mehreren Expertengruppen abgeschlossen wurde.
Die 28-jährige Musikerin gehört seit Jahren zu den bekanntesten Pop-Acts der Schweiz und trägt bereits den Titel "SRF 3 Best Talent".
Ihren Eurovision-Song wird sie am 11. März erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Mit diesem Titel tritt sie Mitte Mai in der österreichischen Hauptstadt an.
Die Sängerin selbst kann ihr Glück kaum fassen. Es sei für sie "ultra-mega-giga-crazy", ihre Heimat beim größten Musikwettbewerb der Welt vertreten zu dürfen, sagte sie gegenüber SRF. Es sei schon immer ihr größter Traum gewesen, ihre Musik mit der ganzen Welt zu teilen. Das nun auf der ESC-Bühne tun zu dürfen, bedeute ihr unfassbar viel.
Mit ihrer leicht rauen, aber treffsicheren Stimme und energiegeladenen Auftritten begeisterte sie bei über 500 Konzerten im In- und Ausland. Ihre Tourneen führten sie unter anderem nach Indien und Südkorea.
Auch auf großen Festivalbühnen fühlt sie sich zuhause. Dazu zählen das Gurtenfestival, das Montreux Jazz Festival und das legendäre Glastonbury Festival in England.
Im vergangenen Herbst veröffentlichte Fusaro ihr zweites Album "Looking for Connection". Darauf setzt sie sich musikalisch mit dem Wunsch nach mehr Echtheit in einer stark digitalisierten Welt auseinander. Genau diese Authentizität möchte sie auch auf die ESC-Bühne in Wien bringen.
Das Staging übernimmt Fredrik Rydman. Der international renommierte Choreograf und Creative Director war bereits für die Inszenierung von Nemos Siegertitel "The Code" verantwortlich.
Mit ihm an Bord soll auch der Auftritt von Veronica Fusaro auf der großen ESC-Bühne eine starke visuelle Handschrift bekommen. Ob sie an den Erfolg von Nemo anknüpfen kann, wird sich im Frühjahr zeigen.