Zwei Wochen lang dauerte der Aufbau der 2.000 Quadratmeter großen, 210 Tonnen schweren ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle. Bundespräsident Alexander Van der Bellen weihte sie höchstpersönlich mit einem kräftigen Schlag auf den Start-Buzzer ein. "Der Song Contest zeigt, wie bunt unser Kontinent ist. Er zeigt, was wir können und wer wir sind, und das ist viel", freut er sich auf die Woche.
35 Acts werden hier mit funkelnden Lichtshows um den Song-Contest-Sieg rittern, während ihnen mehr als 170 Millionen Menschen weltweit von daheim aus zusehen. Rund 95.000 Tickets wurden an Fans aus 75 Ländern verkauft, die beim ESC in Wien dabei sein und das Mega-Spektakel live genießen können.
Neben den drei großen Liveshows liefert der ORF vor und während des ESC ein üppiges TV-Angebot. Andi Knoll, profunder Kenner des Bewerbs, präsentiert in der Sendung "Mr. Song Contest proudly presents" nochmal am 12. und 14. Mai (ORF1, 20.15 Uhr) seine persönlichen Favoriten fürs Semifinale. Unterstützt wird er von ESC-Kandidat Cosmó, sowie den ehemaligen Teilnehmern Cesár Sampson und Zoë Straub.
Fanny Stapf begleitet Zuschauer die ganze Woche: Sie moderiert bis zum Finale am 16. Mai täglich "Vienna 2026 – Das Song Contest Magazin" (ORF1, ab 17.55 Uhr). Ihre Kollegin Tina Ritschl präsentiert wiederum am 12. und 14. Mai "Vienna 2026 – Die Songs" (ORF1, ab 18.50 Uhr).
Kabarettistin Caroline Athanasiadis begrüßt in einer Sonderausgabe von "Smart10 BIG – Das ESC-Special" am 15. Mai (ORF1, 20.15 Uhr) Song-Contest-Fans, die gegen prominente Gäste antreten müssen. Mit dabei sind etwa Sänger Thorsteinn Einarsson und Missy May. In mehreren schnellen Runden sind in der Quiz-Show neben Wissen Schnelligkeit und vor allem Nervenstärke gefragt.
35 Länder singen beim 70. Song Contest in Wien mit, davon stehen dann 25 Acts im Finale am 16. Mai. Insgesamt wurden 95.000 Tickets für die ESC-Liveshows verkauft, rund 170 Millionen TV-Zuschauer werden beim Spektakel erwartet.
700 Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um zu gewährleisten, dass der ESC für alle möglichst gut ablaufen kann. Etwa 36 Millionen Euro wurden in den Wettbewerb investiert. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hofft auf etwa 57 Millionen Euro wirtschaftlichen Impuls.