ESC-Start am Rathausplatz

Jubel für Sarah Engels, Polizei-Großaufgebot bei Israel

Mit der großen Opening Ceremony ist der ESC am Sonntag offiziell in Wien gestartet. Für einige Delegationen gab es besonders lauten Jubel.
Heute Entertainment
10.05.2026, 20:19
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Jetzt ist der Eurovision Song Contest endgültig in Wien angekommen.

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Am Sonntag verwandelte sich der Rathausplatz in eine riesige ESC-Party. Tausende Fans feierten beim "Merci Chérie – Grand Opening" den offiziellen Auftakt der ESC-Woche – inklusive großem "Turquoise Carpet", Live-Musik und jeder Menge Eurovision-Stars.

Israel unter massivem Polizeischutz

Vor allem einige Delegationen wurden von den Fans regelrecht empfangen wie Popstars. Besonders laut wurde es bei Finnland, Kroatien und Deutschland.

Auffällig: Sarah Engels nahm sich sehr viel Zeit für ihre Fans. Die deutsche ESC-Teilnehmerin blieb immer wieder stehen, machte unzählige Selfies und schrieb Autogramme. Immer wieder brandete Jubel auf, sobald sie sich der Menge näherte.

Einzigartig war der Sicherheitsaufwand rund um die israelische Delegation. Sänger Noam Bettan wurde von einer großen Polizeigruppe begleitet.

Auch im Publikum beobachteten Sicherheitskräfte die Situation permanent und verfolgten jeden Schritt der Delegation aufmerksam. Rund um Israel gelten beim diesjährigen ESC besonders hohe Sicherheitsmaßnahmen. Aber: Kaum bis keine Buh-Rufe waren zu hören.

Musik und Interviews? Vor Ort kaum hörbar

So euphorisch die Stimmung insgesamt war, ganz ohne Kritik verlief der ESC-Auftakt nicht.

Viele Fans vor Ort ärgerten sich darüber, dass sie von den Interviews auf dem türkisen Teppich oder den musikalischen Programmpunkten kaum etwas mitbekamen. Vieles war offenbar primär für die TV-Übertragung ausgelegt.

Vor allem weiter hinten am Rathausplatz verstanden zahlreiche Besucher weder Moderationen noch Gespräche mit den Delegationen richtig.

Trotzdem überwog am Ende die Euphorie. Schon Stunden vor Beginn füllte sich der Rathausplatz, viele Fans kamen mit Fahnen, Glitzer-Outfits und ESC-Schildern.

Spätestens jetzt ist klar: Wien steht komplett im Zeichen des Song Contests.

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