Mit ihrem Song "Choke Me" sorgte die rumänische ESC-Sängerin Alexandra Căpitănescu schon im Vorfeld für Aufregung. Die 22-jährige Sängerin feiert in ihrem Rocksong, den sie beim zweiten Halbfinale am 14. Mai in der Wiener Stadthalle zum Besten geben wird, das Würgen als erotische Spielart. "Gefährlich", kritisierten Fans die Romantisierung dieser Form des Liebesspiels.
Nun hat die Musikerin, die sich zur Eröffnung des ESC am 10. Mai am Rathausplatz noch gut gelaunt zeigte, offensichtlich selbst Halsschmerzen, sie bangt um ihre Stimme. "Ihre Probleme sind nun ernster geworden: Auf Anraten ihres Vocal Coaches muss sie ihre Stimme komplett schonen und sich zusätzlich medizinisch behandeln lassen", ließ ihr Presse-Sprecher auf "Heute"-Anfrage wissen.
Geplante Interviews könnten derzeit nicht stattfinden, damit Căpitănescu am kommenden Donnerstag als Dritte in der Live-Show alles geben kann. "Im Moment steht ihre Gesundheit an erster Stelle. Wichtig ist, dass sie sich jetzt vollständig erholt. Alexandra hat großen Respekt vor ihrem Publikum und will bei den anstehenden Eurovision-Proben und Live-Shows in Bestform auftreten", heißt es weiter.
Die gelernte Medizinphysikerin ist in Rumänien längst ein Star. Sie gewann schon mit 15 Jahren die Casting-Show "Românii au talent" und vor drei Jahren "The Voice"("Vocea României").