Mal zu dünn, mal plötzlich schwanger, mal "nicht perfekt genug". Victoria Swarovski (32) kennt die Kritik an ihrem Körper seit Jahren. Jetzt spricht die Moderatorin offen darüber, wie sie mit Bodyshaming umgeht und warum sie trotzdem gelernt hat, ihren Körper zu lieben.
Wer in der Öffentlichkeit steht, wird ständig bewertet, das weiß auch die Moderatorin nur zu gut. "Die Haarfarbe passt nicht, du bist zu dünn oder plötzlich heißt es: 'Oh mein Gott, sie ist schwanger'", erzählt die 32-Jährige im Gespräch mit "Heute".
Besonders Schwangerschaftsgerüchte seien etwas, mit dem sie immer wieder konfrontiert werde. Wirklich treffen lasse sie sich davon mittlerweile aber nicht mehr. "Am Ende des Tages muss man das einfach zur Seite schieben", sagt Swarovski. "Da braucht man ein dickes Fell und das bekommt man automatisch, wenn man in dem Business groß wird."
Seit mittlerweile zehn Jahren steht die Moderatorin bei "Let’s Dance" im Rampenlicht und hat gelernt, mit Kommentaren und Schlagzeilen umzugehen. Trotzdem sei auch sie nicht jeden Tag komplett zufrieden mit sich selbst.
"Natürlich denke ich mir manchmal, beim Po könnte ich wieder ein bisschen mehr machen oder bei den Beinen", erzählt Swarovski ehrlich. Wirkliche Selbstzweifel habe sie aber keine. Viele Schlagzeilen würden ihre Aussagen ohnehin dramatischer darstellen, als sie gemeint seien.
„Hundertprozentig zufrieden ist man nie“Victoria Swarovskiüber sich und ihren Körper
"Ich glaube, da sind wir Frauen alle gleich", meint sie. "Hundertprozentig zufrieden ist man nie." Entscheidend sei aber etwas anderes: sich grundsätzlich wohlzufühlen. "Ich bin fein", sagt Swarovski lächelnd. Genau diese Einstellung wolle sie sich trotz aller Kritik bewahren.
Denn egal, wie man aussieht, Kommentare werde es immer geben. "Man kann es nie allen recht machen", bringt es die Moderatorin auf den Punkt.