Vater erstach eigene Tochter

"Etwas alternativer" – was man über die Familie weiß

Zwei Zwillingsbrüder mit Frauen und mehreren Kindern, ganz normal im Ort integriert. Genau deshalb könne sich niemand die Tat erklären.
Newsdesk Heute
18.08.2026, 14:15
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Entsetzen herrscht am Dienstag in ganz Österreich. Wie frühmorgens bekannt wurde, kam es am Montag gegen 22.45 Uhr in Kumberg (Bezirk Graz-Umgebung) zu einer furchtbaren Tat: Ein erst acht Jahre altes Mädchen wurde mit mehreren Messerstichen getötet, als dringend tatverdächtig gilt sein Vater. Der 37-Jährige verletzte sich im Anschluss selbst. Der Mann hat nach "Heute"-Informationen noch eine zweite Tochter. Sie ist unverletzt.

Die Mutter war zum Zeitpunkt des Vorfalls ebenfalls im Zweifamilienhaus, aber nicht unmittelbar anwesend. Das Motiv ist weiterhin völlig unbekannt, ein Kriseninterventionsteam betreut die Angehörigen. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.

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"Alternativerer Lebensstil"

Vizebürgermeisterin Alexandra Pirker spricht im ORF-Interview von einer "Schockstarre". Die ganze Gemeinde sei sehr betroffen, niemand könne sich das erklären. "Ich kenne die Familie seit einigen Jahren. Man hat sie auch auf Veranstaltungen gesehen. Sie sind nie ungut aufgefallen, ganz im Gegenteil. Es ist einfach unverständlich."

Insgesamt wohnten im Haus neun Personen: die beiden Zwillingsbrüder mit ihren jeweiligen Familien. Alle waren "ganz normal im Ortsleben integriert", auf Veranstaltungen wurde mit den Kindern getanzt. "Freundliche Menschen, die vielleicht einen etwas alternativeren Lebensstil gepflogen haben sollen", fasst es der ORF-Reporter zusammen.

Ansonsten sei die Familie in keiner Weise auffällig gewesen. Genau deswegen sitzt der Schock so tief. Die Ermittler halten sich zu Details aber noch bedeckt – man möchte die Obduktionsergebnisse und die Einvernahme des Vaters abwarten.

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