Vor Gesprächen

EU-Außenbeauftragte warnt vor "Falle" Russlands

EU-Außenbeauftragte Kallas warnt vor russischer Einflussnahme bei Verhandlungen zum Ukraine-Krieg und mahnt klare europäische Positionen ein.
Newsdesk Heute
28.05.2026, 08:24
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In der Diskussion um einen möglichen europäischen Sondergesandten für Verhandlungen mit Russland hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor einer "Falle" Russlands gewarnt. "Wir diskutieren darüber, wer mit ihnen spricht, während sie bereits entscheiden, wer geeignet ist und wer nicht", sagte Kallas vor dem Treffen der EU-Außenminister am Donnerstag in Limassol auf Zypern. "Lasst uns nicht in diese Falle tappen", fügte sie hinzu.

Verhandlungen seien immer eine "Mannschaftsleistung", betonte Kallas. In den Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs tue sich "derzeit nicht viel", gab sie zu bedenken. Sie wolle mit den Außenministern über die europäischen "Kerninteressen und Kernforderungen" sprechen. Sollte es zu Verhandlungen kommen, "sollte auch ganz klar sein, was wir dort tun und worüber wir konkret sprechen wollen", argumentierte sie.

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Die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA über ein Ende des Krieges sind nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ins Stocken geraten. Die Ukraine drängt darauf, dass Europa bei den Gesprächen eine größere Rolle übernimmt. Die EU-Außenminister wollen das bei ihrem Treffen in Zypern besprechen.

Schon im Vorfeld sind Namen möglicher Sondergesandter genannt worden. Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinen langjährigen Freund, den deutschen Altkanzler Gerhard Schröder, vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde aber von europäischer Seite einhellig abgelehnt.

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