Konflikt mit Europa

Putin nennt Altkanzler Schröder als Wunsch-Vermittler

Putin sieht Altkanzler Schröder als möglichen Vermittler im Konflikt mit Europa. Er erklärte zudem, der Ukraine-Krieg "neigt sich dem Ende zu".
Newsdesk Heute
10.05.2026, 11:23
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Russlands Präsident Wladimir Putin bringt Ex-Kanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler im Konflikt mit Europa ins Spiel. Bei einer Pressekonferenz anlässlich des Gedenkens zum Ende des Zweiten Weltkriegs sprach sich der Kreml-Chef ausdrücklich für den früheren deutschen Regierungschef aus.

Auf die Frage, wen er sich für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Europa wünsche, antwortete Putin am Samstag in Moskau: "Persönlich bevorzuge ich den früheren Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Schröder."

"Keine unfreundlichen Dinge uns gegenüber gesagt"

Der russische Präsident erklärte zugleich, die europäischen Staaten könnten auch selbst eine Person auswählen, "zu dem sie Vertrauen haben und der keine unfreundlichen Dinge uns gegenüber gesagt hat". Russland habe sich Gesprächen mit Europa nie verweigert, betonte Putin weiter. "Das waren nicht wir, die das abgelehnt haben, das waren sie", sagte er mit Blick auf die Europäer.

Seit mehr als vier Jahren dauert der militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bereits an. Die Europäische Union unterstützt dabei die Ukraine politisch und militärisch.

Putin erklärte bei seiner Pressekonferenz außerdem, der Konflikt "neigt sich dem Ende zu". Gleichzeitig übte er erneut scharfe Kritik an westlichen Staaten wegen ihrer Unterstützung für Kiew. "Sie haben damit begonnen, die Konfrontation mit Russland zu verschärfen, die bis heute andauert. Ich denke, es neigt sich dem Ende zu, aber es ist nach wie vor eine ernste Angelegenheit."

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.05.2026, 11:23
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen