Keine Interviews für Host-Land

Eurovision-Eklat! Favoriten ignorieren Österreich

Lampenius und Parkkonen gelten als große ESC-Favoriten. Musikalisch liefern die Finnen - doch abseits der Bühne sammeln sie keine Sympathiepunkte.
Heute Entertainment
14.05.2026, 10:50
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Die Wettquoten sehen Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland mit großem Abstand auf Platz eins beim diesjährigen ESC – auch das Halbfinale überstanden die beiden ohne Probleme. Doch während sie auf der Bühne abliefern, überschattet ihr Verhalten abseits davon immer mehr die musikalische Leistung.

Bereits vor ihrer Anreise nach Wien lehnten die beiden sämtliche Interviewanfragen aus Österreich ab. Offiziell hieß es damals, die Zeit sei zu knapp. Als daraufhin Boykott-Gerüchte laut wurden, meldeten sich die ESC-Stars jedoch sofort zu Wort: "Wir boykottieren Österreich definitiv nicht" und sie sehen "keinen Grund warum wir das tun sollten. Österreich ist großartig".

Österreich wird ignoriert und abgewiesen

Doch inzwischen wirkt dieses Statement, welches über den finnischen Pressesprecher übermittelt wurde, immer mehr wie eine Ausrede. Denn bei der großen Eröffnungszeremonie am 10. Mai am Wiener Rathausplatz verweigerten die beiden den Kontakt zu österreichischen Medien. In Dominic Heinzls "Heinzl und die VIPs" ist zu sehen, wie Reporter am türkisen Carpet gezielt ignoriert und abgewiesen wurden – während mit Medienvertretern aus anderen Ländern gesprochen wurde. Es scheint also mehr dahinterzustecken als zeitliche Knappheit.

"Zu sagen, dass es eine Schande für sie ist, ist eine Untertreibung"

Und nicht nur österreichische Medien gehen leer aus. Ein weiteres Land wird ebenfalls medial ausgelassen: Israel. Amit Harari, Redakteurin des israelischen Staatsfernsehens, meldete sich dazu zu Wort: "Der Sprecher der finnischen Delegation entschied, ohne sich zu entschuldigen, dass wir – und nicht einmal die Österreicher – sie nicht interviewen dürfen. Bei keiner anderen Delegation gab es ein Problem. Zu sagen, dass es eine Schande für sie ist, ist noch eine Untertreibung," schrieb sie.

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Während die Top-Favoriten also weiter auf Distanz gehen, sammelt ein anderer ESC-Star Sympathiepunkte: Griechenlands Hoffnung Akylas – mit seinem Song "Ferto" auch ein heißer Anwärter auf die große Trophäe – zeigt sich offen für Fans und Medien. Wie Heinzl zusammenfasst: "Im Unterschied zu seinen härtesten Konkurrenten um den Sieg, den hochnäsigen Finnen, weiß er, was sich gehört, wie man mit den Fans und Medien umgeht und was sie sehen und hören wollen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.05.2026, 11:03, 14.05.2026, 10:50
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