Ex-Boss kritisiert Ferrari für Vettel-Trennung scharf

Sebastian Vettel
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Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat fehlenden Rückhalt für Sebastian Vettel bei der Scuderia beklagt.

"Sebastian muss sich – wie Michael Schumacher – zu Hause fühlen, er braucht – wie Michael – ein Umfeld, das ihn unterstützt, das ihn verteidigt und ihn vor allem schützt", sagt di Montezemolo dem TV-Sender RTL in einem Interview.

Er kritisiert die Auflösung der Zusammenarbeit. "Das Timing und die Art der Trennung von Seb haben mir überhaupt nicht gefallen", befindet der 73-Jährige. "Überall im Leben stehen Veränderungen an. Aber es geht um die Art und Weise." Im Mai hatten Ferrari und Vettel noch von einer gemeinsamen Trennungsentscheidung gesprochen.

Später zeigte sich der viermalige Weltmeister überrascht von der Ausmusterung durch Teamchef Mattia Binotto. Vettel wird im Gegensatz zu seinem Formel-1-Idol Michael Schumacher ohne den Gewinn der Weltmeisterschaft für Ferrari gehen. Unter di Montezemolo feierte Schumacher alle seine fünf WM-Titel mit Ferrari.

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