Wegen "Kriegsverbrechen"

Ex-Diktator Assad in Syrien zum Tode verurteilt

Der syrische Langzeitdiktator Baschar al-Assad wurde in seiner Heimat zum Tode verurteilt. Allerdings befindet er sich im russischen Exil.
Newsdesk Heute
11.08.2026, 10:55
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In Syrien hat ein Gericht den früheren Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten ihr Urteil am Dienstag mit "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Diese Dinge habe Assad nach dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 begangen. Es handelt sich um das erste Urteil gegen Assad, der im Dezember 2024 – nach 24 Jahren an der Macht – von islamistischen Kämpfern gestürzt wurde und ins Exil in die russische Hauptstadt Moskau floh.

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Auslieferung möglich?

Bei dem Prozess war neben Assad auch noch dessen ehemaliger Leiter der politischen Sicherheit in der südsyrischen Provinz Daraa, Atef Najib, angeklagt. Dieser war anwesend und erhielt ebenfalls die Todesstrafe. Wie die "Bild" berichtet, läuft bereits seit Monaten ein Prozess gegen hochrangige Amtsträger des Assad-Regimes.

Assad selbst befinde sich wohl nicht in Gefahr. Obwohl sein Verhältnis zu Russlands Machthaber Wladimir Putin inzwischen als abgekühlt gilt, sei eine Auslieferung an Syrien eher unwahrscheinlich.

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