Ex-Formel-1-Boss: "Sagt die WM 2020 einfach ab"

Bernie Ecclestone hat von den ewigen Verschiebungen und Absagen in der Königsklasse des Motorsports aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Nase voll und fordert klare Worte seiner Nachfolger.

Ein Anwesen samt Hubschrauberlandeplatz, massig Personal für das Haus, Tennisplätze und ein privater Zoo mit 500 Tieren – es gibt wahrlich schlechtere Plätze für die Corona-Isolation als die Farm von Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in Brasilien.

Trotz aller Annehmlichkeiten vor Ort macht sich der 89-jährige Engländer aber auch Gedanken über die Rennserie, die er in jahrzehntelanger Arbeit zur Königsklasse des Motorsports formte. Und da hat der Milliardär eine klare Meinung: "Die reden dauernd von den Rennen, die sie noch durchführen wollen. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich es sehr deutlich ausdrücken: Sagt die WM 2020 ab. Das ist die einzige Option, die niemanden in Teufels Küche bringt. Dann müssen auch keine gemachten Entscheidungen zurückgenommen werden."

Ecclestone denkt dabei an die Veranstalter, wie er im "Reuters"-Interview erklärt: "Die Formel 1 träumt davon, dass die verschobenen Veranstaltungen einfach ein neues Datum bekommen. Da machen die meisten Promoter, die sich ein Jahr auf ein gewisses Datum vorbereiten, sicher nicht mit. Und wenn, nur mit erheblichen Abzügen der Antrittsgelder."

Vor dem Coronavirus fürchtet er sich persönlich nicht. "In meinem Alter hat man keine Ängste mehr. Nur noch Respekt vor so großen Krankheiten wie jetzt dem Coronavirus."

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