Erst Anfang Februar wechselte Valon Berisha vom LASK in die Schweiz zum FC Zürich.
Am Samstagabend durfte der 33-Jährige erstmals von Beginn an ran – und gleich den ersten Sieg mit Zürich feiern. Danach ging es für Berisha zurück in die Heimat nach Österreich, um seinen Umzug nach Zürich weiter vorzubereiten.
Doch dort passierte das Unfassbare: Wie "20 Minuten" berichtet, wurde Berisha Zeuge eines tödlichen Unfalls.
Laut FC Zürich kam beim Unfall ein enger Angehöriger von Berisha ums Leben. Der Verein schrieb auf X: "Valon Berisha war selbst nicht in den Unfall involviert, musste das Geschehen jedoch als Augenzeuge miterleben." Der FCZ sprach Berisha und seiner Familie sein tiefes Beileid aus und versprach jede erdenkliche Unterstützung.
"Heute" berichtete, dass der Unfall am Sonntagmorgen passiert ist. Beim Opfer handelt es sich um Berishas Cousin, der beim Umzug half. Der 38-Jährige aus Rothrist krachte mit einem Lieferwagen frontal in eine Lärmschutzwand – für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Ein Beamter schilderte in der "Krone": "Der Lenker war schwerstens im Fahrzeug eingeklemmt. Nach Rücksprache mit dem Notarzt haben wir ihn befreit, was aufgrund der massiven Deformierung nicht einfach war." Trotz rund 30 Minuten Reanimation konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht geklärt. Berisha fuhr laut ersten Informationen im Wagen vor seinem Cousin. Nach dem Drama wurde er vom Kriseninterventionsteam betreut.
Valon Berisha ist aktuell Nationalspieler für den Kosovo und kämpft mit seiner Mannschaft noch um die WM-Qualifikation. Seine erfolgreichste Zeit hatte er bei RB Salzburg – fünf Mal wurde er mit den "Bullen" Meister. Über 230 Spiele absolvierte der Mittelfeldmann für die Salzburger.