Fussball

Ex-Rapid-Kicker plötzlich bei RB Leipzig im Gespräch?

Gelingt Richard Strebinger noch einmal der Sprung in die deutsche Bundesliga? Der Keeper wird jedenfalls als Leipzig-Kandidat genannt.

Heute Redaktion
Der einstige Rapid-Keeper Richard Strebinger könnte zu RB Leipzig wechseln.
Der einstige Rapid-Keeper Richard Strebinger könnte zu RB Leipzig wechseln.
Gepa

Im Februar 2022 verließ der 29-Jährige Rapid Wien nach sechseinhalb Jahren Richtung Legia Warschau. Seit Sommer ist der einmalige ÖFB-Teamspieler aber auf Vereinssuche. Und könnte deshalb ein Kandidat für den deutschen Bundesligisten RB Leipzig sein.

Denn Bullen-Stammtormann Peter Gulacsi verletzte sich im Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow schwer, zog sich in der zehnten Minute beim Abschlag eines Rückpasses von Timo Werner ohne Fremdeinwirkung einen Riss des rechten Kreuzbandes zu. Der Ungar wird am Sonntag in Innsbruck von Doktor Christian Fink operiert. Gulacsi wird zumindest sechs Monate ausfallen.

Rose kündigt Torwart-Verpflichtung an

Gegen die Schotten wurde Ersatzkeeper Janis Blaswich eingewechselt. Aufgrund der langen Gulacsi-Zwangspause wollen die Sachsen nun aber noch einmal einen Torwart verpflichten. "Ich glaube, dass das Sinn macht. Wir müssen die Verantwortung dafür tragen, dass wir gut und breit aufgestellt sind. Wenn nochmal etwas passiert, dann wird es sehr jung bei uns. Wir müssen uns umschauen und wir schauen uns auch um", erklärte Leipzig-Coach Marco Rose. Und ergänzte: "Wir werden versuchen, in aller Ruhe eine gute Lösung zu finden. Es muss jemand sein, der hierher passt, der das machen möchte, der seine Rolle kennt und versteht und natürlich muss er auch Bälle fangen können." Also sucht die deutsche Bullen-Filiale eine klare Nummer zwei.

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    Gepa

    Strebinger ein Kandidat?

    Nachdem das Transferfenster am 1. September geschlossen wurde, können aktuell nur noch vertragslose Torhüter verpflichtet werden. Deshalb nannte "transfermarkt.at" Strebinger als einen der möglichen Kandidaten. Mit einem Marktwert von 900.000 Euro ist der 29-Jährige aktuell der drittteuerste freie Keeper, wäre auch aufgrund der deutschen Sprache eine denkbare Lösung. Strebinger stand von 2012 bis 2015 - mit Leihunterbrechungen - bei Werder Bremen unter Vertrag, kam zweimal in der deutschen Bundesliga zum Einsatz.

    Ebenfalls im Rennen: der einstigen St.-Pauli-Keeper Robin Himmelmann, der zuletzt bei Eupen unter Vertrag stand, oder der Norweger Örjan Nyland, der bei Reading engagiert war.

    Eine Entscheidung wird wohl zeitnah getroffen werden. Leipzig könnte sich allerdings auch dazu entschließen, bis zum Wintertransferfenster mit der Verpflichtung eines Tormannes zu warten.