Schock für die Mitarbeiter eines Supermarkts: Beim Einräumen der Obst- und Gemüseabteilung entdeckte eine Angestellte in einer Schachtel aus Peru plötzlich eine exotische Spinne. Aus Sicherheitsgründen wurde die Filiale sofort geschlossen.
Die Mitarbeiterin hatte gerade das Regal befüllt, als sie das Tier am Boden eines Kartons bemerkte. Der Chef der Filiale alarmierte umgehend die Feuerwehr, die den Einsatz ins Rollen brachte.
Über die Landeswarnzentrale wurde schließlich Werner Stangl vom steirischen Reptilien- und Amphibienverein verständigt. Er wies die Marktleitung zunächst telefonisch an, das Geschäft geschlossen zu halten, um mögliche Gefahren auszuschließen.
Vor Ort machte sich der Experte auf die Suche nach dem Tier. "Ich konnte die Spinne in einem Gefäß fangen", erzählt Stangl in der Kleinen Zeitung. Rasch folgte die Entwarnung: "Eine Inspektion mit freiem Auge war ausreichend, um festzustellen, dass die Spinne für Menschen ungefährlich ist."
Laut Stangl reagierten die Mitarbeiter genau richtig. Weil die Spinne rasch gefunden wurde, konnte eine längere Schließung verhindert werden. Wäre das Tier nicht entdeckt worden, hätte das Geschäft im schlimmsten Fall unter Gas gesetzt werden müssen. Die Wiedereröffnung hätte sich dadurch deutlich verzögert.
Am Ende stellte sich heraus, dass es sich bei dem blinden Passagier um eine Riesenkrabbenspinne handelte. Die Art lebt vor allem in tropischen Regionen und gehört zu den Webspinnen. Für Menschen ist sie ungefährlich.