Experten warnen jetzt vor gefährlichem Wetter-Phänomen

Wintereinbruch in Mitteleuropa. Symbolbild
Wintereinbruch in Mitteleuropa. SymbolbildMärz, Bernd / Action Press / picturedesk.com
Am 4. Adventsonntag wird das trüb Wetter in den Niederungen durch Hochnebel bestimmt. Im Waldviertel kann es aber auf den Straßen gefährlich werden.

Das zuletzt wetterbestimmende Hoch zieht sich allmählich nach Russland zurück, am Sonntag ändert sich an der Verteilung von Nebel und Sonne aber noch kaum etwas. Zu Beginn der neuen Woche kommt dann Schwung ins Wettergeschehen. Mit einem Tief über der Nordsee erreichen Tiefausläufer wieder die Alpen und die Wetterlage stellt sich vorerst auf eine feucht-milde Westwetterlage um. Die Prognose im Detail:

Am Sonntag bleibt es in den Niederungen um die Alpen herum trüb durch Nebel oder Hochnebel, auch im Mürztal und im Klagenfurter Becken zeigt der Nebel keine Auflösungstendenzen. Im Bergland scheint hingegen weiterhin oft die Sonne. Im Nordosten und im Süden fällt aus dem dicker werdenden Hochnebel ein wenig Nieselregen, lokal kann es dabei glatt werden, beispielsweise im Waldviertel. Im östlichen Flachland weht teils lebhafter Südostwind, in den Alpen kommt leichter Südföhn auf.

Warnung vor gefrierendem Regen am Sonntag, 20. Dezember 2020
Warnung vor gefrierendem Regen am Sonntag, 20. Dezember 2020UWZ

Der Montag beginnt in den Niederungen wieder mit Nebel und Hochnebel, der tagsüber von Westen her von zunehmend dichten Wolken abgelöst wird. Besonders aber im Hausruckviertel und im Mühlviertel ist noch in den Vormittagsstunden gefrierender Regen möglich. Zum Abend hin setzt schließlich nördlich der Alpen bei lebhaft auffrischendem Westwind Regen ein. Die Schneefallgrenze steigt dabei auf 1500 bis 2000 m an. Im Osten weht lebhafter Südostwind.

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Der Dienstag beginnt mit Durchzug einer Warmfront nahezu landesweit trüb und nördlich der Alpen auch nass. Von Oberösterreich bis zum Nordburgenland regnet es vorübergehend auch mäßig. Schnee ist nur oberhalb etwa 2000 m ein Thema. Generell etwas wetterbegünstigt ist der Süden, später auch der Westen, die Sonne kommt aber nur sporadisch zum Vorschein. Im Donauraum frischt mäßiger Ostwind auf.

Der Mittwoch hat vorübergehend fast frühlingshaftes Wetter zu bieten, bei einem Sonne-Wolken-Mix verläuft der Tag überwiegend trocken. Der lebhafte, im Bergland föhnige Südwestwind steuert sehr milde Luft heran, verbreitet steigen die Temperaturen auf 5 bis 15 Grad. Nur in einzelnen windgeschützten Tälern bleibt es besonders im Süden kälter, mit Föhn sind im Mostviertel dagegen noch etwas höhere Werte möglich.

Am Heiligen Abend, Donnerstag, kündigt sich mit einem markanten Kaltluftvorstoß ein Trend hin zu deutlich kälterem Winterwetter an.

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