Marko-Nachfolge oder als Pilot

F1-Comeback? Vettel ehrlich: "Vermisse das Fahren"

Sebastian Vettel genießt sein Leben abseits der Formel 1. Doch ganz abgeschlossen hat er mit dem Motorsport nicht. Ein Comeback scheint möglich.
Sport Heute
12.01.2026, 08:02
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Vor drei Jahren kehrte Sebastian Vettel der Königsklasse des Motorsports den Rücken. Seitdem halten sich immer wieder Gerüchte um ein mögliches Formel-1-Comeback des vierfachen Weltmeisters. Vor allem nach dem Abgang von Helmut Marko von Red Bull wurden Stimmen laut, die den 38-Jährigen als Nachfolger ins Gespräch brachten. Und der Deutsche selbst? Er heizte die Gerüchte bereits Ende des vergangenen Jahres selbst an und lässt mit neuen Aussagen die Tür zur Formel 1 offen.

Wehmut beim Geruch von Benzin

"Ich vermisse das Fahren", gestand der Weltmeister von 2010, 2011, 2012 und 2013 im Formel-1-Podcast "Beyond The Grid". Wehmut verspürt er bei seinen Besuchen im Fahrerlager der Formel 1 – vor allem, wenn er den Geruch von Benzin und frischen Reifen am Tag des Rennens wahrnimmt, schilderte der 38-Jährige. Dennoch sei er mit seinem aktuellen Leben "sehr zufrieden". Wie das aussieht? Der Deutsche verbringt viel Zeit mit seiner Familie, plant sogar einen Marathon und lebt einen nachhaltigen Lebensstil auf seinem Hof in der Schweiz.

Vettel heizt Gerüchte an

Ende des vergangenen Jahres heizte Vettel die Gerüchte um eine Formel-1-Rückkehr selbst an. Bei seinem Besuch beim Formel-1-Stopp in Sao Paulo Anfang November erklärte er auf Nachfrage, für eine Rückkehr ins Geschehen offen zu sein – in welcher Rolle auch immer. "Es könnte sein, es kommt auf die Rolle an. Ich habe keine Eile, und für eine andere Rolle (neben der als Pilot) gibt es keine Altersgrenze", erklärte der Deutsche vielsagend.

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Sätze, die Red-Bull-Anhänger hellhörig machten. Denn nach der Trennung von Marko ist bei den Bullen eine Lücke offen – im Nachwuchsbereich und der Betreuung von Juniorfahrern. Und genau dort sieht sich Vettel offenbar selbst: "Mir gefällt der psychologische Aspekt, das Arbeiten mit den jungen Fahrern." Aber auch der strategische Hintergrund reizt den 38-Jährigen. "Was braucht das Team, um zu gewinnen? Was unterscheidet das siegreiche Team von denen, die nicht gewinnen? Wenn die richtige Herausforderung zur richtigen Zeit kommt, warum nicht", betont er.

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