Nicht bis 2026

Millionen-Vertrag für Hamilton gilt länger als gedacht

Null Podien, viel Kritik: Lewis Hamiltons Wechsel zu Ferrari droht zum Mega-Flop zu werden – dabei läuft sein Vertrag noch bis 2027, mindestens!
André Wilding
07.01.2026, 09:21
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Als Lewis Hamilton Anfang 2024 zu Ferrari wechselte, klang alles nach Motorsport-Märchen: der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der Geschichte bei der legendärsten Marke. Doch ein Jahr später ist klar: Vom erhofften Titel-Traum ist nichts geblieben – Hamiltons Ferrari-Abenteuer läuft völlig aus dem Ruder.

Seine Bilanz in der Saison 2025 im roten Boliden: 24 Rennen, kein einziger Podestplatz, Platz 6 in der Fahrerwertung – und zunehmende Kritik, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Teams.

Vertrag bis 2027 + einseitige Option

Jetzt wurde bekannt: Hamiltons Vertrag läuft nicht – wie bisher vermutet – bis Ende 2026, sondern laut "Bild"-Informationen bis einschließlich 2027. Und es kommt noch dicker: Der 40-jährige Brite soll eine einseitige Option haben, die ihm sogar einen Start in der Saison 2028 ermöglicht – er wäre dann 43 Jahre alt.

Intern weiß man in Maranello längst, dass der Wechsel zur Belastungsprobe geworden ist. Zwar bringt Hamilton Strahlkraft, 42 Millionen Instagram-Follower und als Markenbotschafter neue Kundenschichten – doch sportlich hinkt Ferrari weiter hinterher.

Hamilton kassiert laut Bericht rund 55 Millionen Euro pro Saison, inklusive Werbe- und Bildrechten könnten es sogar über 100 Millionen jährlich sein. Nur Red-Bull-Star Max Verstappen verdient noch mehr.

Verantwortlich für den Mega-Deal sind Teamchef Fred Vasseur, der Hamiltons Karriere einst mitgeprägt hat, und Ferrari-Präsident John Elkann. Während Vasseur auf Hamiltons Erfahrung als Baustein für den Umbruch hoffte, setzte Elkann auf dessen weltweite Popularität.

"Mehr aufs Fahren konzentrieren"

Doch der sportliche Frust ist mittlerweile unübersehbar – auch für den Präsidenten selbst. Im November kritisierte Elkann bei "Sky Italia" offen die Leistung seiner Fahrer: "Unsere Mechaniker gewinnen praktisch die Meisterschaft […] Doch in anderen Bereichen sind wir nicht auf dem erforderlichen Niveau." Dann folgte ein klarer Seitenhieb: "Sicher haben wir Fahrer, die sich mehr aufs Fahren konzentrieren und weniger reden sollten."

Von einem unantastbaren Superstar wie bei Mercedes ist Hamilton bei Ferrari weit entfernt – und das vermeintliche Traumpaar steckt längst tief in der Krise.

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