Messungen am Badeteich St. Margarethen sorgen für Aufregung im Burgenland. Wie der "ORF Burgenland" berichtet, sei der Grenzwert bei sogenannten Escherichia-Coli-Bakterien überschritten worden.
Demnach habe die zuständige Biologische Station Illmitz im Zuge einer regelmäßigen Überprüfung am Dienstag an einer Stelle einen Wert von 816 koloniebildenden Einheiten pro 100 Milliliter Wasser gemessen. An einer anderen Stelle waren es gar 1.733 Einheiten. Der Grenzwert liegt bei 500.
Dadurch erfüllt das Wasser nicht die gesetzlichen Anforderungen. Als Konsequenz wurde von der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung ein Badeverbot ausgesprochen, das ab Donnerstag gelten soll.
Escherichia-Coli-Bakterien gelten als Indikatorbakterien für mögliche Verschmutzungen im Gewässer. Sie können durch menschliche oder tierische Fäkalien ausgelöst werden. Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt drei Wochen.