Eine Wendung im Fall Collien Fernandes: Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat die Ermittlungen gegen die Moderatorin offenbar wieder aufgenommen. Das sorgt für Aufsehen in Deutschland.
Im November 2024 hatte Collien Fernandes eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Darin machte sie den Vorwurf, dass jemand ein Fake-Profil von ihr in den sozialen Medien erstellt hat.
Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow hat die Wiederaufnahme der Ermittlungen bestätigt: "Die Ermittlungen sind nach Prüfung der Medienveröffentlichungen wieder aufgenommen worden."
Die Strafanzeige wurde ursprünglich in Berlin gestellt, doch die Staatsanwaltschaft dort entschied, das Verfahren nach Itzehoe zu übertragen. Der Grund: Collien Fernandes hat in Schleswig-Holstein einen festen Wohnsitz und wurde dort auf den Tatvorwurf aufmerksam.
Im Fall soll es um mutmaßlich erstellte Fake-Profile im Namen der Moderatorin gehen. Über diese Profile soll es auch zu Sex-Chats mit fremden Männern gekommen sein.
Medienberichten zufolge richtet sich der Verdacht gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Dessen Anwalt weist die Vorwürfe zurück und spricht von "unwahren Tatsachen auf Grundlage einer einseitigen Schilderung". Es gilt die Unschuldsvermutung.
Die erneute Aufnahme der Ermittlungen erfolgte nach der Prüfung verschiedener Medienveröffentlichungen zu dem Fall. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten.