Eine 70-jährige Österreicherin wurde am Freitag gegen 14.00 Uhr durch einen angeblichen Mitarbeiter einer Softwarefirma telefonisch kontaktiert.
Der Mann gab an den Computer der Geschädigten von einem "Trojaner" befreien zu müssen. In weiterer Folge wurde das Opfer angewiesen eine Servicetelefonnummer zu wählen.
Im Zuge der angeblichen Entfernung der Schadsoftware wurde die Österreicherin angewiesen auf ihren Online-Bank-Account einzusteigen.
Dies funktionierte nicht, die Täterschaft erlangte aber auf diese Weise die Zugangsdaten zum Bankkonto der Geschädigten.
Die Täterschaft tätigte mehrere Überweisungen, wodurch bislang ein Schaden in der Höhe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages entstand.