Junge Familie verlor bei Brand Andenken an Mutter

Das Gebäude wurde durch den Brand völlig zerstört.
Das Gebäude wurde durch den Brand völlig zerstört.Matthias Lauber
Bei einem Brand verlor eine vierköpfige Familie nicht nur ihr Zuhause, auch die letzten Erinnerungen an die tote Mutter und Frau wurden vernichtet.

Die Geschichte einer Familie in Spital am Pyhrn kann tragischer kaum mehr sein. Montagfrüh war das Wohnhaus im Bezirk Kirchdorf an der Krems in Flammen aufgegangen, Familienvater Christoph G. (34) wurde vom Brandgeruch geweckt, verständigte sofort die Einsatzkräfte und rettete seine drei Kinder - das jüngste von ihnen, Rosa, ist erst ein Jahr alt - ins Freie.

Auch Freund Andreas L. (37), der im 1. Stock übernachtet hatte, half er gerade noch rechtzeitig hinaus.

Das Wohnhaus allerdings wurde ein Raub der Flammen, brannte völlig ab und ist nun unbewohnbar. Die Feuerwehr kämpfte mit den schlechten Löschbedingungen, musste darauf achten, dass das Wasser nicht gefriert. Wir berichteten

"Das Wichtigste ist, dass wir uns noch haben"

Die Familie steht nun quasi vor dem Nichts, konnte aber vorerst bei der Großmutter der Kinder unterkommen. 

Der Schock sitzt noch immer tief, Christoph G. ist trotz des schlimmen Schicksalsschlags dennoch dankbar, sagt gegenüber der "Krone": "Das Wichtigste ist, dass wir uns noch haben.“

Dabei hat der Brand der Familie das Wichtigste genommen, wie G. erzählt: "Das Schlimmste ist aber, dass die Andenken an Birgit, der Mama der Kinder, die vor einem Jahr starb, vernichtet wurden“, zeigt sich der 34-Jährige geknickt. 

Die Hilfsbereitschaft in der Gemeinde ist indes groß, viele sollen der Familie bereits ihre Hilfe angeboten haben, wie es außerdem heißt. 

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