Fan fast blind! Security muss nach Attacke in Haft

Ein Fußballspiel, ein Streit, ein Tritt – seither ist ein Dortmund-Fan ein Pflegefall. Der Security-Mitarbeiter, der ihn attackiert, muss nun ins Gefängnis.
Es war ein Streit mit schlimmen Folgen, der sich am 20. Mai 2017 beim U-Bahnhof nahe des Stadions von Borussia Dortmund abspielte. Ein BVB-Fan geriet mit einem Mitarbeiter einer privaten Security-Firma aneinander. Grund: Er wollte keinen Umweg laufen. Es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung und einem Tritt – mit fatalen Folgen.

Schwere Verletzungen



Der Security-Mitarbeit soll den Mann so heftig getreten haben, dass dieser zu Boden stürzte, einen Schädelbruch und Hirnblutungen erlitt. Er lag wochenlang im Koma, ist heute fast vollständig blind, hat sein Gedächtnis, seinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren.

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Nach Tritt in Haft



Der Security-Mitarbeiter musste sich nun vor Gericht verantworten. Er erklärte, dass es zu einer Trittbewegung gekommen sei. Ob er den Fan tatsächlich berührt hatte, daran kann er sich nicht mehr erinnern. Zuvor sei er vom Fan jedenfalls fortwährend beleidigt worden. Der Richter hielt es für ausgeschlossen, dass das Opfer von selbst gestürzt sei und sich dadurch so schwer verletzt hatte. Urteil: drei Jahre Haft. (heute.at)

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