"Es hat Real nur eine Minute gekostet, ehe sie Leipzig zum ersten Mal beraubten", schreibt ein Wütender Fan auf "X". Das Champions-League-Achtelfinale zwischen RB Leipzig und Real Madrid sorgt bereits nach wenigen Momenten für den ersten großen Aufreger.
Die "Bullen" dominieren gegen den spanischen Tabellenführer und Favoriten überraschend die Anfangsphase des Hinspiels. Nach einer geklärten Ecke bringen die Deutschen den Ball erneut hoch in den Strafraum. Ex-Salzburger Benjamin Sesko steht goldrichtig und köpft ein. Dann geht die Fahne des Assistenten nach oben …
Das vermeintliche 1:0 zählt nicht. Die Internet-Gemeinde tobt. Leipzig-Fans fühlen sich aufgrund des Phantom-Abseitspfiffes betrogen. "Wo war das bitte Abseits?", fragt ein User.
"Heute" legt die Lupe an und zeigt klar: Torschütze Sesko ist zum Zeitpunkt des Abspiels klar nicht im Abseits. Die gehobene Fahne ist ein Fehler.
Bei genauer Ansicht ist zu erkennen, dass Leipzigs Benjamin Henrichs Real-Goalie Andriy Lunin leicht berührt. Der Ukrainer zeigt sich davon allerdings unbeeindruckt, hat ohnehin keine Chance, die Flanke abzufangen. Beim Kopfball von Sesko ist Lunin völlig unbedrängt. Der VAR winkt die Entscheidung von Schiedsrichter Irfan Peljto dennoch durch – strittig!