Fass ohne Boden! Straßenhunde brauchen unsere Hilfe

Für die Straßennhunde in Moldawien herrscht dringender Handlungsbedarf.
Für die Straßennhunde in Moldawien herrscht dringender Handlungsbedarf.©Vier Pfoten
Die Straßenhunde im Osten sind seit jeher ein Problem, doch in Moldawien spitzt sich die Lage zu. Vier Pfoten bittet um Hilfe für Kastrationsprojekte.

Entweder auf der Straße geboren oder vor der Tür eines bereits überfüllten Tierheimes ausgesetzt: Das ist das Schicksal eines moldawischen Hundes. In den letzten Jahren ist die Population der Straßenhunde im rumänischen Nachbarsland außer Kontrolle geraten und kann nur auf einem Weg nachhaltig verbessert werden: Kastrieren und sterilisieren! Alleine in der Hauptstadt Chisinau leben mehr als 20.000 Streunerhunde. Tierschutzorganisation Vier Pfoten startete nun Anfang November ein sinnvolles Nothilfeprojekt, das die dringend benötigte tierärztliche Versorgung und Sterilisation für streunende Hunde in Moldawien ermöglicht.

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"Die Lage wird immer verzweifelter, die Misshandlungen und das Leid sind massiv."

Dringender Handlungsbedarf

Manuela Rowlings, Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Europa, erklärt: „Wir befassen uns bereits seit zwei Jahren intensiv mit der Situation vor Ort. Es besteht mehr denn je dringender Handlungsbedarf. Jeden Tag werden neue Hunde entweder auf der Straße geboren oder vor den Türen der bereits überfüllten Tierheime ausgesetzt. Wir versuchen zwar, die Situation für so viele Hunde wie möglich zu verbessern, aber nur ein nachhaltiges und humanes Programm zum Management der Hundepopulation für streunende Hunde - das so genannte CNVR (Catch-Neuter-Vaccinate-Return) - Programm, wird dauerhaft positive Ergebnisse bringen. Es umfasst neben der Sterilisation von Haustieren auch eine Adoptionsförderung, die Zusammenarbeit mit der Stadtregierung und die Aufklärung der Bevölkerung über verantwortungsvolle Haustierhaltung.

Falls auch du die Streunerhilfe von VIER PFOTEN mit einem kleinen Beitrag unterstützen möchtest:

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Arme Tiere bei armer Bevölkerung

Neben dem "CNVR"-Programm werden natürlich auch die notwendigen Impfungen und Entwurmungen durchgeführt, sowie die nötigsten Hilfsgüter für die kalten Wintermonate bereitgestellt. Mehrere private Tierschutzorganisationen unterstützen die Bevölkerung darüber hinaus, die streunenden Hunde in den Gebieten zu füttern, da es auch hier meistens an der grundlegensten Versorgung mangelt.

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