Feuerwehr-Einsatz in Wien

Feld brennt plötzlich lichterloh, Wohnbauten in Gefahr

In der Donaustadt musste die Wiener Berufsfeuerwehr am Hitze-Rekordtag zur Löschung eines Flurbrand unmittelbar neben Wohnbauten ausrücken.
Newsdesk Heute
28.06.2026, 16:45
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Um 14 Uhr schrillten die Alarmglocken: Feuer! In der Donaustadt entzündete sich am frühen Sonntagnachmittag ein abgeerntetes Gerstenfeld. Schnell fraßen sich die Flammen durch die vertrockneten Getreidestummel, warmer Wind fachte sie zusätzlich an – und bedeuteten damit eine unmittelbare Gefahr für die angrenzende, erst kürzlich errichtete Wohnsiedlung.

Die Wiener Berufsfeuerwehr rückte mit Großtanklöschfahrzeug und Atemschutz zur Bekämpfung im Bereich der Groß-Enzersdorfer Straße an. Glücklicherweise gelang es, die Flammen unmittelbar vor den Wohngebäuden einzudämmen.

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Gegen 16 Uhr ging von dem Flurbrand keine Gefahr mehr aus, letzte Glutnester wurden noch abgelöscht. Ein Ende des aufgrund der Hitze extrem fordernden Einsatzes war da schon in Sicht.

Rund 44.000 Quadratmeter Feld waren am Ende von dem Feuer betroffen gewesen. Es gab keine Verletzten. Die Brandursache ist bislang noch völlig unbekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Zum Zeitpunkt des Brandbeginns fanden keine landwirtschaftlichen Arbeiten auf der Fläche statt, eine heißlaufende Heuballenpresse wie etwa fast zeitgleich in Oberösterreich, kann somit als Verursacher ausgeschlossen werden.

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