Rückspiel in einer Woche

Fenerbahce zu stark – Sturm droht in CL-Quali das Aus

Sturm Graz droht das Aus in der Champions-League-Qualifikation. Im Hinspiel der dritten Runde setzte es ein 0:2 bei Fenerbahce Istanbul.
Sport Heute
05.08.2026, 21:58
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Talisca (9.) und Mason Greenwood (45.) schossen die vor allem im ersten Durchgang deutlich überlegenen Türken am Bosporus zum Sieg gegen Österreichs Vizemeister. Sturm blieb über weite Strecken völlig harmlos.

Fenerbahce nimmt damit einen deutlichen Vorsprung mit ins entscheidende Rückspiel in Graz am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) mit, Sturm braucht eine Aufholjagd, zumindest zwei Treffer, um das Fenerbahce-Wunder noch zu schaffen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der Sieger des Drittrunden-Duells der Champions-League-Quali würde es dann im Play-off mit dem Sieger des Aufeinandertreffens zwischen Olympique Lyon und Sparta Prag zu tun bekommen. Im Falle eines Ausscheidens wäre Sturm jedenfalls fix in der Europa-League-Ligaphase.

Starker Fenerbahce-STart

Fenerbahce-Trainer Ismail Kartal bot eine echte Star-Mannschaft auf: Nathan Ake, Milan Skriniar, Matteo Guendouzi, Marco Asensio, N’Golo Kante, Greenwood oder Stürmer Talisca sind durchaus klingende Namen aus der ersten Elf. Auf der Gegenseite durften wieder die jungen Jakob Hödl und Luca Weinhandl ran, starteten Szymon Wlodarczyk und Seedy Jatta in der Sturmspitze.

Doch die blieben zunächst noch völlig harmlos. Stattdessen jubelte Talisca aufseiten der Türken, brachte Fenerbahce schon in der neunten Spielminute mit seinem starken linken Fuß in Front. Er zog durch die Beine von Albert Vallci ab – 1:0. Noch vor der Pause legte Greenwood dann nach. Sein Schuss aus 18 Metern schlug im kurzen Eck ein. Daniil Khudyakov im Grazer Tor hatte sich überraschen lassen, kein Sturm-Spieler den Engländer am Abschluss gehindert. Österreichs Vizemeister fand offensiv so gut wie gar nicht statt. Auch, weil Jatta in der 30. Minute an einer Hereingabe knapp vorbeisegelte (33.) und eine Minute später gegen Skriniar zu Boden gegangen war, die Pfeife von Referee Chris Kavanagh aus England aber stumm blieb – vertretbar.

Nach dem Pausenpfiff wurde Sturm ein wenig mutiger. Doch Skriniar hatte Jatta den Ball noch weggegrätscht (53.). Auf der Gegenseite musste Khudyakov gegen Talisca gleich zweimal sein Können aufbieten (67., 68.).

In der Folge spielte Sturm gut mit, schienen bei den Fenerbahce-Stars auch die Kräfte zu schwinden. Der so wichtige Treffer gelang den Grazern allerdings nicht. Auf der Gegenseite musste Kapitän Jon Gorenc Stankovic in höchster Not gegen Fred retten, warf sich in höchster Not in den Schuss (90+1.).

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.08.2026, 22:03, 05.08.2026, 21:58