Ein 41-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems meldete am Montag gegen 20.50 Uhr den Brand in einem Waldstück in Enns.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein rund 50 Meter langer und zehn Meter hoher Holzhaufen entlang des Donaubegleitweges in Vollbrand, wie die Polizei mitteilt.
Die Feuerwehr Enns war mit sechs Fahrzeugen und 27 Mann im Einsatz. Die Männer waren bis Mitternacht im Einsatz. "Wir mussten viele Holzstämme zur Seite legen, um sämtliche Glutnester zu löschen", erklärt Alfred Stummer, Kommandant der Ennser Feuerwehr.
Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Das Landeskriminalamt ermittelt und hat mit Hilfe von Brandsachverständigen am Dienstagvormittag am Brandort die Verwendung eines Brandbeschleunigers festgestellt.
"Wir gehen davon aus, dass es zwischen den Bränden Zusammenhänge gibt", so Polizeipressesprecher Michael Babl zu "Heute". Auch bei der Lagerhalle am Bahnhof Enns am Montagvormittag gab es Hinweise auf die Verwendung eines Brandbeschleunigers.
Die Feuerwehr ist in andauernder Alarmbereitschaft. "Derzeit ist es wirklich stressig für uns. Ich habe die letzten beiden Nächte jeweils nur zwei Stunden geschlafen", so Stummer zu "Heute".
Der brennende Holzhaufen war bereits der vierte Brand innerhalb von zwei Tagen. Am Sonntag musste die Feuerwehr innerhalb von drei Stunden zu drei Bränden ausrücken. Enns ist in Angst vor einem möglichen Feuerteufel.