Feuerwehr rettet Fisch aus dem Wasser

Die Freiwillige Feuerwehr rückt zur Tierrettung aus einem Hamburger Moor aus. Symbolbild
Die Freiwillige Feuerwehr rückt zur Tierrettung aus einem Hamburger Moor aus. Symbolbildpicturedesk.com/Action Press/Florian Büh
Hilflose Kätzchen aus Bäumen zu retten, ist schon ein Klischee. Eine Hamburger Feuerwehr setzt mit einer besonders kuriosen Tierrettung neue Maßstäbe.

Dienstag, 19.40 Uhr, schrillte das Notruftelefon bei der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt (Hamburg). Eine aufgeregte Frau bat um Hilfe, in einem nahen Gewässer würde ein großer Hecht um sein Leben kämpfen – kein Scherz.

18 Freiwillige schmissen sich sofort in ihre Einsatzmontur und brausten laut "Bild" mit zwei Löschfahrzeugen und einem Gerätewagen los. An der aufgestauten Mühlenau wurde die Tauchpumpe angeworfen. Tatsächlich, im Morast auf dem Grund des Baches entdeckten sie den Fisch in Not. Allerdings war dieser kein Kaliber, sondern mit rund 30 Zentimeter eher auf der kurzen Seite.

"So was hatten wir noch nie!"

Das Hechtlein war aber nicht allein: Zusätzlich wurden noch ein Aal, ein Saibling und zwei bislang nicht identifizierte Exemplare aus dem Graben gefischt und in eine Wanne verfrachtet. Gemeinsam gings für die Wasserbewohner dann einhundert Meter weiter, wo sie in der dort wieder tiefen Mühlenau ausgesetzt wurden. 

Ganze zwei Stunden waren die Einsatzkräfte bei dieser eher skurrilen Tierrettung gefordert. Wehrführer Sebastian Schwebe (28) zu "Bild": "Tierrettung ist wichtig und gehört zu unseren Aufgaben. Aber so was hatten wir noch nie!"

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