Feuz für Österreich? "Ihr schiebt mich ab wie Romed"

Beat Feuz (r.) will nicht für Peter Schröcksnadel fahren.
Beat Feuz (r.) will nicht für Peter Schröcksnadel fahren.GEPA
Der Schweizer Beat Feuz hält wenig vom Vorschlag Peter Schröcksnadels, in Zukunft für Österreich zu starten. Er fürchtet ein Romed-Baumann-Schicksal. 

Österreich und die Schweiz sind bei der Ski-WM in Cortina (It) das Maß aller Dinge. Beide Nationen halten bei zwei Goldenen, liefern sich im Medaillenspiegel ein heißes Duell.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel liegt viel daran, im Ranking am Ende ganz oben zu stehen. Um sein Ziel zu erreichen, würde er sogar Beat Feuz einbürgern, kündigte er scherzhaft an. Der Eidgenosse lebt in Tirol, ist mit einer Österreicherin verheiratet.

Im ORF-Studio sprach ihn Moderator Rainer Pariasek auf den Vorschlag an. Feuz grinste, meinte zu einem möglichen Nationenwechsel: "Nachher schiebt er mich zwei Jahre später ab wie den Romed. Ich bleib bei den Schweizern."

Baumann blüht in Deutschland auf

Gemeint ist freilich Romed Baumann, der 2018 aus dem ÖSV-Kader flog – und sich als Ehemann einer Deutschen dem DSV anschloss. Seine sensationelle Super-G-Silberne zählt also nicht zum Medaillen-Konto der Österreicher. Feuz meint: "Schröcksnadel hat mit seinen Athleten genug Freude. Er versteht immer einen Spaß."

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