"Wird diskutiert"

FIFA-Boss Infantino kündigt nächste WM-Revolution an

Spielen bald noch mehr Mannschaften bei der Weltmeisterschaft? FIFA-Boss Gianni Infantino bestätigte, dass darüber gesprochen wird.
Sport Heute
11.07.2026, 23:05
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FIFA-Präsident Infantino hat eine weitere Aufblähung der Fußball-WM auf dann 64 Mannschaften erneut nicht ausgeschlossen.

"Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man nach dieser WM anschauen und in den Gremien diskutieren wird", sagte Infantino dem Schweizer Sender "blue Sport". Die Fußball-Welt bestehe nicht nur aus Europa und Südamerika. "Jede Nation soll davon träumen dürfen, bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein", sagte der 56-Jährige.

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Vermeintlich kleine Teams wie Kap Verde hätten zuletzt den Beweis geliefert, dass von einer Verwässerung der WM keine Rede sein könne. "Man sieht, dass die Qualität der Teams extrem hoch ist – und sie wird immer höher, überall auf der Welt", sagte Infantino.

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Infantino von WM begeistert

Die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist die erste mit 48 Mannschaften. Diese Aufstockung von zuvor 32 Teams bewertet Infantino schon jetzt als "Riesenerfolg. Jedes Team hat top gespielt. Von jedem Kontinent haben Mannschaften Tore geschossen und mindestens einen Punkt geholt. Neun von zehn afrikanischen Teams haben die K.o.-Phase erreicht. Bei der letzten WM waren nur fünf Teams aus Afrika dabei. Das zeigt doch, dass es wichtig ist, alle Mannschaften einzubeziehen. Dass man ihnen diese Möglichkeit gibt, teilzunehmen."

Die Debatte um ein Turnier mit noch mehr Teilnehmern ist nicht neu, schon 2030 könnte dies der Fall sein. Unterstützt wird der Vorschlag unter anderem von Alejandro Domínguez, Präsident des südamerikanischen Fußballverbands (CONMEBOL). Er wirbt dafür, 64 Teams zuzulassen, um das hundertjährige Jubiläum der ersten Turnierauflage 1930 in Uruguay zu würdigen. Hauptausrichter der WM 2030 sind Spanien, Portugal und Marokko. Ein Teil des Turniers wird jedoch auch in Paraguay, Uruguay und Argentinien ausgetragen.

Die Aufstockung auf 48 Mannschaften bei dieser WM hatte aber ebenso für Kopfschütteln gesorgt. Allein die Gruppenphase umfasste 72 Spiele und damit mehr Begegnungen als die letzte Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Katar, die noch mit 32 Teams gespielt worden war. Damals waren es 64 Begegnungen. Kritisiert hatten aber auch viele die Aufstiegsregelung der Drittplatzierten, die viele Rechenspiele und wilde Konstellationen ermöglichte – wie Österreichs 3:3-Remis gegen Algerien.

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