Im Interview mit "Gschmeidig – Der mehr als nur ein Fußball Podcast" erklärt der Ex-Nationalspieler, dass Deutschland eine gewisse Klarheit fehlt: "Wir wissen nicht mehr genau, wofür unser Fußball stehen soll". Für viele große Nationen, wie Spanien oder Frankreich, sei jedoch genau das der Schlüssel zum Erfolg.
Früher verfügte das deutsche Nationalteam eine klare Struktur – sowohl bei den Führungsspielern als auch bei der unverwechselbaren Spielidee. Genau darauf sollte sich Deutschland wieder ausrichten: "So kompliziert ist das eigentlich gar nicht."
Nach dem deutschen WM-Fail fällt die Trainerwahl nach Julian Nagelsmann aller Voraussicht nach auf Jürgen Klopp. Er würde zwar außergewöhnliche Erfahrungen mitbringen, man sollte jedoch vorher genau analysieren, wieso das Team für so lange Zeit so wenig Erfolg hatte. Erst danach könne man entscheiden, unter wessen Leitung Deutschland sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Mittlerweile ist sich Deutschlands Verband aber mit Klopp bereits einig.
Der deutsche Ex-Nationalspieler betonte auch oft, dass er sich den jetzigen Kapitän Joshua Kimmich im DFB-Team wieder im zentralen Mittelfeld wünsche: "Dort ist er Weltklasse". Deshalb wäre diese Rolle auch in der Nationalmannschaft die richtige für ihn. Aus seiner Sicht sollten die besten Spieler auch auf ihren stärksten Positionen eingesetzt werden.