Was meinte er?

Messi-Coach sorgt mit mysteriöser Andeutung für Rätsel

Gab es Probleme im argentinischen Teamcamp? Vor dem Viertelfinale der "Albiceleste" gegen die Schweiz ließ Coach Lionel Scaloni aufhorchen.
Sport Heute
11.07.2026, 20:20
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Argentinien peilt die WM-Titelverteidigung an. Nach hart umkämpften Duellen gegen Außenseiter Kap Verde und Ägypten schaffte der Titelverteidiger auch dank Star Lionel Messi den Sprung ins WM-Viertelfinale. Da geht es am Freitagabend gegen die bisher konstant agierenden Schweizer.

Im Vorfeld der Partie in der Nacht zum Sonntag (3 Uhr österreichischer Zeit) in Kansas City hatte Trainer Lionel Scaloni allerdings aufhorchen lassen. In einer Medienrunde machte der 48-Jährige eine überraschende Andeutung. "Am Anfang des Turniers hatten wir einige Probleme, von denen ihr nichts mitbekommen und nichts gewusst habt. Wir haben sie intern gelöst. Das machen wir immer so", sagte Scaloni und sorgte mit dieser mysteriösen Äußerung für großes Rätselraten.

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Was meinte der Coach?

Von Problemen des österreichischen Vorrundengegners war nämlich nichts bekannt gewesen. Deshalb sind auch argentinische Medien etwas ratlos. "Meine Spieler haben die Probleme nicht als Ausrede genutzt. Das zeigt, dass sie gute Typen sind", ergänzte Scaloni und deutete an, dass es sich womöglich um logistische Schwierigkeiten gehandelt haben könnte. Wie auch Österreichs Teamtross mussten die Argentinier teils weit reisen. Die Flüge, die Zeitumstellung, die Hitze an so manchem Spielort – all das könnte dem amtierenden Weltmeister zu schaffen gemacht haben.

Womöglich sprach Scaloni aber auch interne Unstimmigkeiten an. Superstar Messi genießt bekanntlich eine Sonderrolle, läuft äußerst wenig, erzielt aber immer wieder wichtige Treffer. Er netzte schon achtmal bei dieser WM. Es könnte auch sein, dass einige Spieler mit leichten Verletzungen gespielt hätten, berichten argentinische Medien. Scaloni gab jedoch keine weitere Auskunft.

Kurios ist die Ansage nur deshalb, weil Messi und Co. gerade in der Gruppenphase gegen Österreich, Algerien und Jordanien durchaus souverän aufgetreten waren. Welch eigentlich eingeschworener Haufen die Argentinier sind, zeigte nicht nur die Tatsache, dass alle Spieler für Messi kämpfen und laufen, um ihm den Rücken freizuhalten, sondern auch die Tatsache, dass die Erkrankung von Messi-Vater Jorge erst durch die Tränen des achtmaligen Weltfußballers beim 3:0-Erfolg gegen Algerien am ersten WM-Spieltag publik wurde.

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