Wegen mutmaßlichen Unregelmäßigen beim Museum des Weltverbands in Zürich und angeblich fragwürdigen Verträgen hat die FIFA Strafanzeige gegen ihren Ex-Präsidenten gestellt. Der soll Verluste in Höhe von 500 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 460 Millionen Euro) verursacht haben.
Joseph Blatters Anwalt Lorenz Erni weist die Anschuldigungen zurück. Gegenüber der "dpa" bezeichnet er die Vorwürfe gegen ihn als "haltlos". Bevor das Museum eröffnet wurde, soll es Blatters Lieblingsprojekt gewesen sein. Seit der Eröffnung im Jahr 2016 – also erst nach dem Zwangs-Ende von Blatters Präsidentschaft – macht die Einrichtung allerdings hohe Verluste.