Im Krieg zwischen dem Iran und den USA sollen für zwei Wochen die Waffen schweigen. Doch der kurze Frieden gilt als überaus fragil. Seitens des Iran vertraut man den USA offenbar nicht und hält sich für weitere Gefechte bereit.
"Die engagierten Wachen der iranischen Nation befolgen die Befehle des Obersten Befehlshabers der Streitkräfte, Seiner Heiligkeit Ayatollah Sejjed Modschtaba Chamenei, und ihre Finger sind am Abzug", hieß es seitens der iranischen Revolutionsgarden.
In der auf Telegram veröffentlichten Erklärung forderten die Revolutionsgarden auch die Golfstaaten dazu auf, ihre "Zusammenarbeit" mit den USA zu beenden. Weiter betonten sie: "Der Feind war schon immer hinterhältig, und wir haben kein Vertrauen in seine Versprechen, und wir werden auf jede Aggression mit noch größerer Härte reagieren."
Auch die USA bleiben einsatzbereit. "Um das klar zu sagen: Eine Feuerpause ist eine Pause, und die Streitkräfte bleiben einsatzbereit, falls der Befehl erteilt wird oder sie angefordert werden", sagte Generalstabschef Dan Caine.