Rebel Wilson packt aus

"Finger in Ar***": Schwere Vorwürfe gegen "Borat"-Star

Rebel Wilson ist für gewöhnlich für jeden Spaß zu haben, aber diesmal nicht. In ihren Memoiren äußert sie sich kritisch zu Co-Star Sacha Baron Cohen.

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"Finger in Ar***": Schwere Vorwürfe gegen "Borat"-Star
Nach diesen Vorwürfen werden Rebel Wilson und Sacha Baron Cohen wohl nicht mehr gemeinsam vor die Kamera treten.
IMAGO / ZUMA Wire; IMAGO / PA Images

Rebel Wilson (44) will demnächst ihre Memoiren veröffentlichen. Wie sie vorab verriet, wird sie darin einige intime Details und Geheimnisse aus ihrem Leben ausplaudern. Vor allem einer ihrer männlichen Co-Stars bekommt sein Fett weg. Allen voran "Borat"-Darsteller Sacha Baron Cohen (52) wirft sie ein widerliches Verhalten vor.

"Finger in meinem Ar***"

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Schauspielerin über einen Kollegen auspacken will – über wen, war bisher aber nicht klar. "Das Arschloch, über das ich in einem Kapitel meines Buches spreche, ist Sacha Baron Cohen", heißt es von ihr auf Instagram.

In einem Auszug, der dem "People Magazine" vorliegt, beschreibt die 44-Jährige, dass sie sich am Set der gemeinsamen Serie "The Brothers Grimsby" alles andere als wohlgefühlt habe. Während der Dreharbeiten, die 2016 stattfanden, habe sie das Gefühl gehabt, dass ihr Co-Star Baron Cohen viele Nacktszenen mit ihr drehen wolle. Die "Pitch Perfect"-Darstellerin habe immer wieder betont, diese nicht machen zu wollen: "Ich mache keine Nacktszenen".

Kurze Zeit später rief die Produktion an und wollte noch eine Sequenz mit ihr drehen. Sie hatte keine Ahnung, wie diese aussehen sollte. Der Komiker habe seine Hose heruntergelassen und obszöne Forderungen gestellt: "Okay, jetzt möchte ich, dass du den Finger in meinen Ar*** steckst." Für die Australierin ein Schock: "Ich hatte jetzt Angst. Ich wollte da raus, also habe ich schließlich einen Kompromiss geschlossen: Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und improvisierte ein paar Zeilen als die Figur."

Sacha Baron Cohen äußert sich

Der Schauspieler wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe und lässt über seinen Vertreter klarstellen: "Wir wissen zwar, wie wichtig es ist, seine Meinung zu äußern, aber diese nachweislich falschen Behauptungen werden durch umfangreiches, detailliertes Beweismaterial direkt widerlegt, darunter zeitgenössische Dokumente, Filmmaterial und Augenzeugenberichte von Personen, die vor, während und nach der Produktion von 'The Brothers Grimsby' anwesend waren", erklärt der Sprecher gegenüber "TMZ". 

Neun Personen, die an dem Film beteiligt gewesen seien, hätten den "Brüno"-Darsteller unterstützt und Wilsons Behauptungen bestritten. Ein Produzent sprach sogar von einer "geplanten Szene".

Einschüchterungsversuche?

Die Blondine lässt sich davon nicht einschüchtern und betont auf Instagram, dass das Werk wie geplant im April herauskommen wird. "Mein Buch handelt nicht nur von diesem Typen, er hat lediglich ein Kapitel darin", stellt sie klar. "Er versucht zu verhindern, dass die Presse über mein Buch berichtet. Aber es wird erscheinen und alle werden die Wahrheit erfahren", wehrt sie sich. Ob sie noch mehr von den Dreharbeiten mit Baron Cohen zu erzählen hat, wird sich am 2. April zeigen. 

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    Auf den Punkt gebracht

    • Rebel Wilson hat in Ausschnitten aus ihren Memoiren schwere Vorwürfe gegen Sacha Baron Cohen erhoben
    • In denen spricht sie von unangenehmen Erlebnissen am Set von "The Brothers Grimsby"
    • Darunter obszöne Forderungen und eine unangenehme Nacktszene
    • Baron Cohen bestreitet die Vorwürfe jedoch vehement und behauptet, dass mehrere Zeugen und Beweise die Behauptungen widerlegen
    • Trotzdem plant Wilson, ihr Buch wie geplant im April zu veröffentlichen und sich gegen Einschüchterungsversuche zu wehren
    red
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