Oberösterreich

Firmenchef poltert: "Keine depperten Rabatt-Schmähs"

Die Krise setzt dem ganzen Land zu. Viele Unternehmen hatten unter den Corona-Maßnahmen zu leiden. Dass die Geschäfte wieder öffnen können, ist für viele Chefs aber noch kein Grund für gute Laune. Gerhard Hackl von HAKA Küchen lässt seinem Ärger jetzt freien Lauf.
11.05.2020, 06:28

Der Geschäftsführer des österreichischen Traditionsunternehmens HAKA Küchen poltert über die Corona-Beschränkungen für den Handel: "Jede Geschäftsschließung ist ein Nachteil für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer." 
Dass am 1. Mai die Geschäfte wieder öffnete, sei in Anbetracht der ausgebliebenen Gewinne für viele nur ein schwacher Trost.

Das Geschäft hat wieder offen, der Ärger ist aber noch nicht verflogen.
HAKA Küche Gmbh

Unternehmer pocht auf "Hausverstand"

Die vielen Covid-19-Verordnungen hätte es in den Augen des Unternehmens nicht gebraucht. "Wir haben Hausverstand, verteilen gratis Masken, Tücher und Desinfektionmittel. Das ist ja selbstverständlich, dafür brauchen wir keine Regeln."
Scheinheilige Wiedereröffnungssonderangebote und Prozent-Aktionen spart sich die Firma mit Sitz in Traun (OÖ) nun gänzlich.

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"Machen keine depperten Rabattschähs"

"Wir haben weiterhin faire Preise und machen keine depperten Rabattschmähs!", heißt es von Unternehmerseite.
In einer Aussendung lässt die Firma ihrem Ärger über die Konkurrenz freien Lauf. "Keiner kann davon leben, was herzuschenken. Jeder Rabatt wird vorher aufgeschlagen."