Neue Material-Vorgaben

FIS plant Änderungen – Nachteil für Dominator Odermatt?

Die FIS will kommenden Weltcup-Winter ins Material der Athletinnen und Athleten eingreifen. Das könnte zum Nachteil für Marco Odermatt werden.
Sport Heute
29.03.2026, 11:44
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Die Marschrichtung im Ski-Zirkus ist klar: mehr Sicherheit – und sie könnte ausgerechnet den Dominator treffen. Die Diskussionen über schwere Verletzungen waren in den vergangenen Jahren groß. Deshalb nahm die FIS im abgelaufenen Weltcup-Winter Änderungen vor – und diese sollen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Brisant: Betroffen könnte vor allem Ski-Dominator Marco Odermatt sein.

"Vermieden Eislaufplätze zu schaffen"

Gearbeitet wurde vor allem an den Pisten-Präparierungen. Doch das gefiel nicht jedem – vor allem aus dem Lager des Schweizer Skiverbandes hagelte es Kritik. Es würde mit zu wenig Wasser gearbeitet werden. Ein Vorwurf, der sich als falsch herausstellte. "Wir haben gleich viel Wasser in der Grundpräparation genutzt, aber vermieden, oberflächliche Eislaufplätze zu schaffen", konterte FIS-Renndirektor Markus Waldner.

Und der nächste Eingriff könnte noch heikler werden. Nach dem Verbot der Carbon-Schienbeinschoner reagierten einige Athleten – darunter auch Odermatt – mit höheren Skischuhen. Genau hier will Waldner nun ansetzen.

Die Folge: Eine mögliche Begrenzung der Skischuhhöhe steht im Raum. Ein Schritt, der vor allem Fahrer treffen könnte, die sich durch das Material zuletzt Vorteile verschafft haben – wie eben der Schweizer Superstar.

Wohin steuern die Olympischen Winterspiele?

Auch beim Thema Kopfschutz will die FIS nachbessern. "Der Helm ist nicht mehr gut genug. Wir sehen rollende Helme, das darf nicht sein", warnt Waldner. Gemeinsam mit Universitäten soll deshalb an neuen Helm-Lösungen gearbeitet werden.

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