Österreich hat das letzte Teamfliegen der Weltcup-Saison 2025/26 gewonnen. Die ÖSV-Adler setzten sich in einem spannenden Finale durch. Nach dem ersten Durchgang lag das rot-weiß-rote Quartett noch in Führung, danach entwickelte sich der Bewerb jedoch zu einem echten Krimi.
Im zweiten Durchgang musste Markus Müller Federn lassen: Wind- und Lukenbedingungen sorgten dafür, dass er nur auf 201,5 Meter kam und wichtige Punkte liegen blieben. Da auch Japans Ryoyu Kobayashi die 200-Meter-Marke nicht knackte, lag Norwegen vor der letzten Gruppe knapp vorne.
Doch die Skandinavier konnten die Führung nicht ins Ziel bringen. Johann Andre Forfang, der im ersten Durchgang noch starke 246 Meter gesprungen war, landete im Finale bei nur 202,5 Metern. Norwegen fiel damit sogar noch hinter Japan auf Rang drei zurück. Zuvor hatte Stephan Embacher Österreich mit einem Flug auf 221 Meter wieder in Front gebracht.
Für Aufsehen sorgte auch Domen Prevc: Der Gesamtweltcupsieger hatte nach dem Absprung in beiden Durchgängen Probleme, kam aber dennoch auf 232 und 198,5 Meter. Für die sonst so starken Slowenen reichte es am Ende nur zu Platz fünf.