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Fitness-Apps: Gefahr für die Gesundheit

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:19

Immer mehr Ärzte verzeichnen Schäden, die durch diverse Fitness-Apps entstanden sind, da viele Anwender die tägliche Benutzung kaum hinterfragen. Nicht selten artet nämlich das vorgeschriebene Workout in eine gefährliche Sucht aus. Experten raten daher, sich über den richtigen Umgang mit den Sport-Apps bewusst zu informieren.

 

"Wir müssen lernen, Vorteile aus solchen Anwendungen zu ziehen. Man muss sich stets daran erinnern, dass sie für kommerzielle Zwecke designed werden und nicht immer unbedingt sinnvoll für den ein oder anderen sind", erklärt Michael McKenna von der .

Manche Fitness-Apps, die grundsätzlich eigentlich zur Förderung der Gesundheit ausgelegt sein sollten, können auch fatale psychologische Folgen für die Anwender haben. Insbesondere Angststörungen können durch eine falsche Nutzung der Tracker auftreten, denn nicht nur selten Artet eine harmlose Motivation in eine gesundheitsschädliche Fitness-Sucht aus. 

 "Eine Vielzahl von Leuten lädt sich die Apps auf das Handy und startet damit ein extremes Fitness-Regime. Sie fügen ihrem Körper damit einen enormen Schaden zu", so Gary Ball, Manager von .

Mediziner raten daher, sich neben den zahlreichen Apps auch ausgebildete Personal Trainer um Rat zu bitten. 

Profis können die mobilen Fitnesshelfer besser einschätzen und mit persönlichen Tipps und Tricks für das eigene Training helfen.

Allerdings wird den Fitness-Apps nicht generell alles schlechte zugeschrieben. Mediziner sind sich sogar sicher, dass völlig neue Behandlungsmöglichkeiten bestehen würden, wenn sich User intensiver mit dem Live Tracker auseinandersetzen und sich bereits zu Beginn besser über die Möglichkeiten informieren. 

"Wir müssen herausfinden, wie wir die Apps sinnvoll in der Medizin nutzen und vorteilhaft für Patienten einsetzen können", so McKenna abschließend.

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