Fitness-Rebell sperrt sein Studio nun doch nicht auf

Bild: zVg
In einem Video kündigte der Besitzer eines Fitness-Tempels in Amstetten (NÖ) an, heute für Besucher zu öffnen. Auch nachdem der Bundeskanzler mit ihm telefonierte, blieb er bei seinem Vorhaben. Doch nun kam alles anders.
"Ich will ein Zeichen setzen für unternehmerische Gleichberechtigung!", sagte der Fitness-Rebell Christoph Haider gestern noch im Gespräch mit "Heute".

Er war fest entschlossen, seinen Betrieb wieder zu öffnen, auch nachdem der Kanzler ihn persönlich angerufen hatte, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Hier findest du das Gespräch mit dem Kanzler im "Heute"-Protokoll.

Polizei-Einsatz vor dem Studio



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Polizei war heute morgen bereits vor Ort. Eine Öffnung blieb aus. Statt um 9 Uhr sein Fitness-Studio widerrechtlich aufzusperren, hielt der Unternehmer nur eine flammende Rede vor Medienvertretern.

"Fitness-Begeisterte können aber in den Handelsbereich kommen", lud er trotz allem zum Besuch und zur Konsumation von Shakes ein. Der Sportbereich bleibe aber geschlossen."Ich will niemanden gefährden."



Flammende Rede statt Fitness-Comeback



In seiner Rede betonte er, dass er kein Verschwörungstheoretiker sei und die Corona-Pandemie auch nicht leugne. Er sehe nur nicht ein, warum Unternehmen ungleich behandelt werden. Da Friseure, Kosmetiksalons und Solarien wieder öffnen dürfen, verstehe er nicht, dass er das nicht dürfe. Immerhin wären die Hygiene-Standards dieselben. Ende Mai sollen laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) voraussichtlich auch Fitness-Einrichtungen wieder öffnen dürfen.

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