Flüchtlinge: Kogler will Kurz überzeugen

In der Frage um die Aufnahme von minderjährigen Flüchtlingen zeigte die ÖVP zuletzt eine klare Kante. Vizekanzler Werner Kogler möchte Überzeugungsarbeit leisten.
Innerkoalitionärer Streit in Östtereich. Der Frage ob die Republik hilfsbedürftige minderjährige Flüchtlinge aus den griechischen Lagern aufnehmen soll, begegnete die ÖVP in den vergangenen Tagen mit strikter Ablehnung. Vizekanzler Werner Kogler (Die Grünen) will das nicht so einfach hinnehmen.

In der ZIB2 erklärte Kogler, dass es jetzt vor allem gelte unbegleitete minderjährige sowie Kranke aus den Lagern herauszuholen. Darüber gebe es in mehreren Ländern einen Konsens, bei dem auch Österreich nicht zurückstehen solle. Geht es nach Kogler wird Österreich Teil der"Allianz der Willigen", sollten sich die Bedingungen in den Flüchtlingslagern nicht rasch verbessern.



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"Selbstverständlich wird nicht geschossen"



Kogler glaubt übrigens im Gegensatz zur ÖVP nicht an Pull-Faktoren, also dass sich durch diese Maßnahmen Scharren an Flüchtlingen in Bewegung setzen. "Es werden keine Millionen kommen", so Kogler im Gespräch mit ORF-Anchor Armin Wolf. Er bestätigte aber, dass es zu Familienzusammenführungen kommen könnte.

Wolf konfrontiert Kogler mit Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP), wonach auch Österreich die Grenzen schützen werde. Ob es auch zu Warnschüssen kommen könnte, will Wolf Wissen. "Selbstverständlich wird dort nicht herumgeschossen an der Grenze, das ist ja wohl logisch", versichert Kogler vehement. Das ganze Interview, siehst du oben im Video.



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