An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt gibt es auch am Digenstag noch Verspätungen und einzelne Flugausfälle. Hinzu kommt ein umfangreicher Pilotenstreik.
An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt gibt es auch am Digenstag noch Verspätungen und einzelne Flugausfälle. Hinzu kommt ein umfangreicher Pilotenstreik.
Ein Sprecher des Flughafens Frankfurt erklärte, dass es auch am Dienstag noch zu Störungen im Flugplan kommen wird. Einige Dutzend Passagiere, die nur auf Durchreise sind und kein Visum haben, mussten sogar im Transitbereich übernachten. Die anderen Reisenden wurden in Hotels untergebracht.
Chaos-Tage in Frankfurt
Grund für die Ausfälle in Frankfurt seien ein Rückstau nach dem Eisregen vom Sonntag sowie Schnee und Minustemperaturen am Montag gewesen, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Die Auswirkungen des Winterwetters würden am Flughafen sicherlich auch noch am Dienstag zu spüren sein.
Betroffen seien Ziele in allen Teilen der Welt gewesen, teilen die Betreiber am Montag mit. In weiten Teilen Europas hatte es am Sonntag und Montag mehrere Zentimeter Neuschnee gegeben. Bereits am Sonntag waren in Frankfurt wegen Schnee und Eisregen zahlreiche Flüge annulliert worden.
An Europas größtem Flughafen London-Heathrow wurden mindestens 175 Flüge wegen schlechter Sicht annulliert. Auch Paris, Amsterdam, München, Düsseldorf und Stuttgart strichen insgesamt Hunderte Flüge.
Während einige europäische Flughäfen am Montag durch das Winterwetter erhebliche Probleme hatten, gab es am Flughafen Wien in Schwechat am Montag zwar leichten Regen, aber keinen Eisregen. Durch die wetterbedingten Probleme anderer Flughäfen waren aber über 20 Verbindungen von oder nach Wien ausgefallen.
Probleme im Bahnverkehr
Auch Bahnreisende litten unter dem Winterwetter. Die Fahrpläne des Expresszuges zum Flughafen London-Gatwick und der "Eurostar"-Zugverbindung nach Brüssel wurden an die Wetterbedingungen angepasst. Wegen des Winterchaos war auch in Belgien der internationale Zugverkehr stark beeinträchtigt. Hochgeschwindigkeitszüge des Thalys, der Brüssel mit Paris und Deutschland verbindet, verkehrten mit teilweise erheblichen Verspätungen oder gar nicht.
Auch Moskau meldete am Montag heftigen Schneefall. Dieser sorgte für zahlreiche Staus und Verkehrsunfälle. Innerhalb von vier Tagen seien in der russischen Hauptstadt etwa 50 Zentimeter Schnee gefallen, sagte am Montag Vize-Bürgermeister Pjotr Birjukow der Nachrichtenagentur AFP.
"Normalerweise fallen im Schnitt im gesamten Januar nur 42 Zentimeter." Seit Beginn des Jahres seien diesmal schon 65 Zentimeter gefallen. In Russland starben in diesem Winter wegen der Kälte bereits 180 Menschen.