Der Flug eines Kleinflugzeugs in Niedersachsen hat am Samstag ein tödliches Ende genommen: Die Maschine stürzte am Vormittag auf das Dach eines Wohnhauses in der Ortschaft Ganderkesee im Landkreis Oldenburg – "Heute" berichtete.
Dabei wurde die Pilotenkanzel vollständig zerstört. Zuvor hatte das Flugzeug plötzlich aus ungeklärter Ursache an Höhe verloren. Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr starteten den Angaben zufolge einen Großeinsatz. Aus Sicherheitsgründen sei rund um die Absturzstelle der Strom abgeschaltet worden.
Für die Anwohnerinnen und Anwohner sei eine Anlaufstelle eingerichtet worden, wo Betroffenen Betreuung und weitere Unterstützung angeboten würden. Das Kriseninterventionsteam des Landkreises Oldenburg kümmere sich um Menschen, die das Ereignis unmittelbar miterlebt haben oder sich in der Nähe des Unglücksortes befanden.
Am Nachmittag folgte dann die traurige Nachricht, dass eine Person den Absturz nicht überlebt hatte. Damit war der Einsatz aber noch nicht beendet. Man ging davon aus, dass noch eine weitere Person in dem Flieger, der in Bremen gestartet war, saß.
Nach stundenlanger Suche entdeckten die Einsatzkräfte die zweite tote Person. Laut einem Bericht der "Bild" konnte man den Menschen vorher nicht sehen, da die Maschine im Treppenhaus feststeckte.
Glück im Unglück hatte die Familie, die in dem Haus lebt. Der Zeitung zufolge sollen sie sich momentan im Urlaub befinden. Unklar ist, ob sie wieder in ihr Haus zurückkehren können. Dies müsse nun ein Statiker beurteilen.
Weiters ist noch nicht geklärt, warum genau das Kleinflugzeug abstürzte. Seitens der Polizei wurden hierzu keine Angaben gemacht. Die entsprechenden Ermittlungen würden erst anlaufen.